Hohe Abbrecherquote im freiwilligen Wehrdienst

Die hohe Abbrecherquote bei Soldaten im freiwilligen Wehrdienst beschäftigt nun das Bundesverteidigungsministerium. Die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht hier Nachbesserungsbedarf bei der Bundeswehr.

Da müssen wir uns als Arbeitgeber noch mehr anstrengen„, sagte die Ministerin der „Rheinischen Post“. Sie sei „unzufrieden„, dass jeder Vierte den freiwilligen Wehrdienst abbreche. „Die hoch motivierten jungen Leuten wollen bei der Bundeswehr gefordert werden“, sagte sie. Ein deutliches Zeichen, dass sich hier bei der Ausbildung im freiwilligen Wehrdienst einiges ändern müsse und das Angebot attraktiver gestaltet werden muss.

20 Prozent verpflichten sich nach dem Freiwilligendienst

Positiv erwähnte die Ministerin, dass um die 20 Prozent sich nach dem Freiwilligendienst als Zeit- oder Berufssoldat verpflichteten. „Das ist ein hoher Wert„, sagte von der Leyen. Zur allgemeinen Entwicklung sagte die Ministerin: „Die Bewerberzahlen sind relativ konstant, obwohl die Jahrgänge kleiner werden, das ist gut.“

Zu verzeichnen seien Zuwächse beim Frauenanteil, bei den freiwillig Wehrdienstleistenden, aber auch bei besonders gesuchten Fachkräfte-Gruppen. „Es hilft, dass das Ansehen der Bundeswehr als Arbeitgeber generell gestiegen ist„, sagte die Ministerin.

Auch wir können dies bestätigen, was sich an dem immer breiter werdenden Ausbildungsangebot der Bundeswehr zeigt.